Wie der Kalender zu Stande kam

Die Idee zum Hairforce-Kalender entstand ursprünglich in einer StudiVZ-Gruppe im Internet, in der sich Langhaarige und Liebhaber(innen) langer Haare austauschten. Dort entstand der gemeinsame Plan, einen Kalender zu veröffentlichen. Die anfangs rein männlichen Bewerber sandten ihre Fotos ein und innerhalb der Gruppe wurde abgestimmt, wer in den Kalender aufgenommen wurde. Das Ergebnis konnte sich anschließend jeder selbst ausdrucken.

2009 wurde die Idee in einem professionelleren Rahmen weitergeführt als die Fotografen Dani Dietrich und Maic Winckler sich zusammen taten, um die Models persönlich zu fotografieren. Dadurch wurde dem Kalender zu einem einheitlicheren und hochwertigeren Aussehen verholfen. Vertrieben wurde das – nun richtig gedruckte – Ergebnis mit Hilfe von Freunden und Bekannten sowie über die Models.

Da die Herren der Schöpfung mehr Emanzipation forderten, gab es ab 2012 auch erstmals einen Frauenkalender, fotografiert von Yvonne Brasseur, die die beiden anderen Fotografen fortan unterstützte.

Zur Veröffentlichung wird außerdem einmal pro Jahr eine Hairforce-Party in Berlin veranstaltet, die als Treffpunkt für alle Models und Interessierten dient. Nicht verändert hat sich jedoch seit jeher der Ansatz, „normale“ Menschen von der Straße anstelle von Topmodels zu fotografieren, denn der Hairforce-Kalender zeichnet sich gerade durch seine Bodenständigkeit und Natürlichkeit aus.

Der Hairforce Kalender versteht sich neben dem Kalender-Dasein auch als Treffpunkt und Forum – wir bleiben mit den meisten unserer Models in Kontakt, tauschen uns aus und werden oft auch Freunde. Keiner von uns verdient Geld mit diesem Projekt – denn den Erlös, der vom Verkauf des Kalenders hereinkommt, wird einem sozialen Zweck gespendet.